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SUP-Boards für Kinder: Test von Kindern

Neues Material testen, SUP-Rennen mitverfolgen und das vor traumhaftem Alpenpanorama: Wir waren für euch bei der SUP Alps Trophy 2018 am Tegernsee und haben ausgiebig die Boards namhafter Hersteller testen können.    

Vorbereitungen für die ersten Rennen
Vorbereitungen für die ersten Rennen


Die SUP Alps Trophy ist ein SUP-Rennen, das an mehreren Stationen im Alpenraum in der Saison stattfindet. Wir sind schon zum zweiten Mal dabei und wieder schier erschlagen von der großen Auswahl an Boards.

 

Da wir Erwachsenen mit unseren Boards zufrieden und gut ausgestattet sind, wurden heute die Kids-Boards ausgiebig getestet. Natürlich nicht von uns Erwachsenen, sondern unserer 10-jährigen Tochter.


Die Meinung unserer Tochter


Nachdem sie selbst das Fanatic Ripper Race fährt, musste natürlich das aktuelle Fanatic Ripper erstmal ins Wasser.

Fanatic hat in diesem Jahr den Ripper Touring und Ripper Allround rausgebracht. Das Fanatic Allround weckte das Interesse nicht mehr so, wahrscheinlich ist das Kind schon zu sportlich unterwegs mit dem Fanatic Ripper Race. Der Fanatic Ripper Touring hat es ihr aber sehr angetan: 

"Also ich finde ihn sehr leicht oder gut zu fahren. Er ist gut für Anfänger geeignet, auch bei leichten Wellen. Die Spitze ist nach oben gebogen, dadurch kann man auch bei Wellen noch gut fahren. Das Design, vor allem das Deckpad, ist sehr hübsch. Da passt alles so gut zusammen."

Ups, da hab ich wohl schon was weitergegeben von meinem Blick aufs Design... 😅    

Fanatic Ripper Touring
Fanatic Ripper Touring

Das Starboard Kids-Board war als nächstes an der Reihe:

"Das fährt sich auch gut! Die Nase vorne ist auch so hochgezogen wie beim Fanatic. Das ist gut, um durch die Wellen von dem Boot da vorne zu kommen."

Praxistest also auch bestanden. 😀


Jetzt ging es ans Red Paddle Co. Max Race Kids Board. Schon auf den ersten Blick sieht man, dass es schmaler ist als all die anderen Kids-Boards, schmaler sogar als die Race Boards. Dann müsste es doch auch schneller sein, oder?

Oh ja! Mit sicherem Stand paddelte sie davon und war schnell zwischen den ganzen anderen Paddlern und Kindern gar nicht mehr zu finden.

Völlig begeistert kam sie zurück: "Das ist voll schnell, Mama! Das schnellste Board von allen!"

Und in der Klasse U10 ist der Gewinner (Der jüngste Teilnehmer an diesem Tag!) auch mit diesem Board gefahren! Das lag aber mit Sicherheit nicht nur am Board, sondern auch an der super Technik! 

Red Paddle Co. Max Race
Red Paddle Co. Max Race


Meine Einschätzung

Nach drei Tests war die Lust vorüber und ein Allround-Board wollte sie gar nicht mehr testen. Design und Form sind also auch bei den Kids nicht zu vernachlässigen, wobei letztlich wohl doch die Eltern die endgültige Entscheidung treffen.

Von der Form verhalten sich die Boards wie bei den Großen: je schmaler und länger desto schneller, spurstabiler und wendiger. Je breiter, desto kippstabiler, desto mehr Halt für Anfänger. Nachdem Kinder gegenüber uns Erwachsenen jedoch ein wesentlich besseres Gleichgewichtsgefühl haben, ist bis jetzt jedes Kind (die Jüngste war vier) mit unserem Fanatic Ripper Race bestens zurecht gekommen. Solltest du mal eine Tour mit deinem Kind planen, macht ein Kids-SUP-Race-Board durchaus Sinn: Dein Kind hechelt nicht nur hinterher, sondern kann gut mithalten oder fährt auch mal vorweg. Beste Voraussetzungen für eine zweite Tour.

Schon nach unserem ersten Test vor zwei Jahren stand nach der SUP Alps Trophy fest, dass ein SUP-Board speziell für unsere Kinder her muss. Seitdem habe wir den Fanatic Ripper Race und geben ihn auch nie wieder her! Obwohl, vielleicht für ein Neues? 😉