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SUP im Wildwasser mit Kind- Für Kinder geeignet?


SUP im Wildwasser: Im Sommer 2018 haben wir uns auf neues Gewässer begeben und SUP im Wildwasser ausprobiert. Wie es überhaupt dazu kam, für wen es geeignet ist und wie es uns ergangen ist, erfahrt ihr hier und im kommenden Blogbeitrag.

Die erste SUP Wildwasser Tour

Als ich das erste Mal von SUP im Wildwasser hört, dachte ich zunächst: "Mein Gott, muss man denn jetzt jedes Wasser mit dem SUP befahren?" Aber all die Bilder in SUP-Zeitschriften weckten in mir doch den Entdeckergeist und bald war klar, dass dies eine ernstzunehmende Disziplin im SUP ist. Die Vorstellung davon einmal die Isar vor der Haustür zu befahren reizte mich außerdem ein neues Abenteuer zu wagen.

Meine erste Tour unternahm ich dann auf eigene Faust, mit genauer Planung zwar, aber mit mangelndem Equipment im Anflug von Abenteuerlust dann allein. Aber: Don't try this at home!

Denn obwohl die Isar zwischen Moosburg und Freising meist nur Wildwasser 1 parat hält, war mir im Anschluss klar: Anderes Equipment muss her (Unser Allround-Board war in der Werkstatt, daher fuhr ich mit mit Kids-Board...), Schwimmweste und Helm fehlen, Leash am Fuß kann bei starker Strömung sehr behindern (sogar lebensgefährlich werden) und Kenntnisse von Fließgewässern fehlen! Da muss es doch jemanden geben, der einem das beibringen kann!

Infosammlung und Buchung

Gutschein fürs SUP mal anders verpackt!
Gutschein fürs SUP mal anders verpackt!

Nach meiner Recherche im Internet wurde ich bei Bavarianwaters fündig, einem SUP-Board-Verleiher am Pilsensee und Chiemsee und Anbieter für unterschiedlichste SUP-Touren. Die meisten Infos erhielt ich schon auf der Homepage, trotzdem war es mir ein Anliegen auch persönlich mit dem Guide Kontakt aufnehmen zu können, um alle offenen Fragen klären zu können. "Ab wieviel Jahren können Kinder mitfahren?", "Wie gut müssen unsere Kenntnisse sein?", "Welches Material müssen wir mitbringen?", "Wo kann man übernachten?" All meine Fragen wurden vom Guide Toby beantwortet. Toby, erfuhr ich, fährt seit Jahren schon SUP im Wildwasser, ist sehr erfahren und gibt schon seit einigen Jahren Kurse. Anmeldungen für Kinder werden ab 12 Jahren angenommen und vor Ort würde er, je nach Teilnehmerzahl und Können, die Teilnehmer in verschiedene Gruppen einteilen. Das Material (SUP-Wildwasser-Board, Schwimmweste, Helm, Neoprenanzug, Schuhe und Schoner) bringt Toby mit und mit unseren Kenntnisse (SUP im Meer und auf dem See) sind wir für den Kurs gut gerüstet.

 

Und so meldete ich uns, eine Erwachsene und einen Jugendlichen, für den Kurs voller Vorfreude an!

 

Die Planung

Ausblick vom Camper auf die Salza
Ausblick vom Camper auf die Salza

Die Planung war denkbar einfach: Unterkunft abklären und Klamotten packen, denn das Material würde ja mitgebracht werden. Mit der Anschaffung eines Neoprenanzugs spekulierte ich zwar schon seit längerem, aber würde ich ihn danach noch benötigen? Ich beschloss zunächst den Kurs abzuwarten. Einzig Neoprensocken wollte ich gerne eigene haben. Die besorgte ich uns in 2mm Stärke in einem Wassersportladen bei uns in der Nähe. Neben Schwimmsachen packten wir noch bequeme, warme Klamotten für den Abend ein. Da ich nach einem Tag im kalten Gebirgsfluss gerne in einem warmen Bett schlafen wollte, organisierte ich uns von lieben Freunden einen Camper, lud den mit Lebensmitteln für die ersten Tage voll, packte die Taschen mit den Badesachen, tankte den Camper voll, plante die Strecke nach Wildalpen und dann ging's endlich los.

Am Campingplatz angekommen, bekamen wir einen traumhaften Platz direkt an der Salza, inklusive Flussrauschen!

 

Wie es uns im Kurs ergangen ist, welche Abenteuer wir erlebt haben und ob der Muskelkater erträglich war, liest du im folgenden Blog-Beitrag "SUP im Wildwasser mit Kind - Der Kurs".