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SUP and family- Wie alles begann

Heut nehm ich Euch mit zu unseren SUP-Anfängen und berichte Euch wie wir diesem Sport verfallen sind und was uns so sehr am Stand up Paddling begeistert. Dabei waren gar nicht alle Familienmitglieder von Anfang an so angetan…

SUP mit Kind in Thailand: Der Beginn unserer SUP-Liebe
SUP mit Kind in Thailand: Der Beginn unserer SUP-Liebe

Das erste Mal auf einem SUP-Board

„Was ist denn das für eine alberne, neue Sportart, die sie sich da wieder haben einfallen lassen?!“, tönte es neben mir.

 

Thailand, Koh Lanta, 2013. Während ich gedankenversunken aufs türkisblaue Meer schaute, riss mich mein Freund Oliver aus meinem Verträumt sein. „Schau mal wie statisch das aussieht. Stehn‘ da steif auf dem Board und rühren ein bisschen das Wasser im Meer um. Das kann doch kein Sport sein!“ Zugegebenermaßen sahen die Paddler auf dem Meer wirklich nicht besonders sportlich aus. Aber dennoch reizte es mich, mal ein Board auszuleihen. Am letzten Tag auf der Insel liehen wir also ein Board aus und paddelten das erste Mal in den Sonnenuntergang. Und ich war sofort begeistert!

Wie ich zu meinem ersten Board kam

 

In den darauffolgenden Jahren ließ mich die Idee nicht los, ein eigenes Board zu besitzen. Nur konnte ich mir nicht vorstellen ich es auf dem Auto befestigen sollte ohne mein Auto, das Board oder mich selbst zu verletzen. Oliver war es dann der die inflatable (aufblasbare) Boards entdeckte und mir eins zum Geburtstag schenkte. Das war vielleicht eine Überraschung! Dummerweise habe ich aber Ende Oktober Geburtstag und ich wollte doch sofort aufs Wasser. Das Wetter meinte es in diesem Jahr gut mit mir und so stand ich bei 16 Grad Wassertemperatur und 23 Grad (!) Außentemperatur das erste Mal im November auf meinem ersten SUP! Da uns auch damals schon die Sicherheit auf dem SUP sehr am Herzen lag, paddelten wir alle nur am Ufer, im stehtiefen Wasser, entlang.

 

Und Ihr glaubt es nicht! Wer war danach auch begeistert? Ja genau, der größte Kritiker bis dahin: mein Freund Oliver. Er bekam dann auch ein Geburtstagsgeschenk. 😉

 

Aus dieser Begeisterung heraus planten wir unseren nächsten Urlaub: Auf nach Kroatien.

SUP mit der Familie in Kroatien, Insel Vir
SUP mit der Familie in Kroatien, Insel Vir

Unser erster SUP-Urlaub

 

Wir buchten ein Mobile Home auf einem Campingplatz bei Zadar und hatten das Meer somit genau vor der Nase. Also ging es so auch jeden Tag ans und aufs Wasser. Mit meinem Allround-Board war das Paddeln im Meer kein Problem, das Race-Board von Oliver tauften wir am ersten Tag allerdings auf den Namen „Böses Pony“. Ja, mit Race-Board in den Wellen als Anfänger und mit Gegenwind ist die Herausforderung eine große. In ruhigen Buchten aber war es so richtig schön und auch für die Kinder so ein großer Spaß. David brachte sich beim Spielen und Experimentieren mit dem Board sogar selbst den Pivot-Turn bei, eine schnelle Wende, die wir später in einem Buch entdeckten. Lotta und ich entdeckten auf unserer ersten kleinen Tour Überreste einer alten Festung, Seeigel, Seesterne und viele bunte Fische.

 

 

Abends saß ich draußen auf der Terrasse, ließ mich im Internet von weiterem Material inspirieren, schaute nach Tipps für die Verbesserung unserer Paddeltechnik und war restlos begeistert von unserem Aktivurlaub. Zum Ende des Urlaubs fühlte ich mich außerdem wahnsinnig fit und gestärkt. Kamen da etwa Bauchmuskeln bei uns allen zum Vorschein?

 

 

Und dort in Kroatien, aus dieser euphorischen Urlaubsstimmung heraus, entstand auch die Idee zu diesem Blog und dazu mehr Familien mit Kindern von SUPzu berichten. Denn einfacher lässt sich aus meiner Sicht als (berufstätige) Mama Fitness und Familienleben nicht kombinieren!