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Im Test: Dry bags fürs SUP

Im Test: Dry-bags fürs Stand up Paddling

Sobald Ihr ein SUP-Board mit Paddel und Leash habt, ist die Grundlage geschaffen. Die wichtigste Anschaffung gleich danach: ein SUP Dry-bag. Von unseren Erfahrungen mit günstigen Produkten und den guten, die wir jetzt haben, liest Du hier.

 

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Was wäre ein SUP-Tour ohne Proviant?! Deshalb haben wir immer unsere Dry-bags mit an Board.
Was wäre ein SUP-Tour ohne Proviant?! Deshalb haben wir immer unsere Dry-bags mit an Board.


Unsere Dry-bags der ersten Generation


Als wir 2015 unser erstes SUP gekauft hatten, war auch schnell klar, dass unsere Wertsachen und das Handy mit aufs Board müssen. 

Also ab auf die Suche nach einem Dry-bag. Wir haben schon immer viel nach gutem Material recherchiert bevor wir etwas kauften. Klar kannten wir von Radl-Freunden die wasserdichten Ortlieb-Taschen von denen alle schwärmten und restlos überzeugt waren. Aber nachdem wir nun keine "Billig-Boards" gekauft hatten, wollten wir zumindest hier ein wenig sparen. Gab es nicht auch im Motorradbedarf Dry-Bags? Oliver hatte bereits gute Erfahrungen sammeln können. Obwohl ja alle von Ortlieb total begeistert waren, kauften wir die günstige Variante aus dem Motorradbedarf, die aber zunächst ebenso dicht war: Groß genug für Handtücher, Wechselsachen und Essen.

Unser erster für SUP-Touren: Günstig und groß
Unser erster für SUP-Touren: Günstig und groß

Für all den Kleinkram wie Schlüssel, Geld und Sonnenbrille besorgten wir noch ein 3er-Set kleinere Dry-bags. Auch im Motorradbedarf, Versandkosten fielen ja ohnehin schon an.


Erstes Fazit

Unser 3er-Set kleinerer Dry-bags (3, 5, 7 Liter, 20€) hielt ca. 2 Jahre. Es bestand aus einem dünnen, wasserundurchlässigem Stoff und einem transparentem Sichtfenster. Das transparente Sichtfenster löste sich in Wohlgefallen auf, war wohl nicht UV-beständig... Ansonsten hielten sie in dem Zeitraum was sie versprochen haben  - dry.

 

Die anderen beiden Säcke fassen ca. 50 Liter. Einen reklamierten wir direkt, da er an einer Naht nicht dicht hielt. Hier waren wir einen Sommer zufrieden, stellten dann aber auf einer Tour fest, dass doch wieder eine Naht aufging. Scheinbar eine Schwachstelle? Dies haben wir nun mit Panzertape repariert und nutzen diese Säcke zur Not oder als Wet-bag für nasse Neos. Man sollte nur drauf achten, dass das Loch in der Naht im Auto nach oben zeigt und das Wasser somit im Sack bleibt.

Ihr seht schon: Beide Käufe waren also nicht optimal. 

 

Leider nicht mehr dicht!
Leider nicht mehr dicht!

Light Dry-bag von Deuter

 

Ersatz musste her und bei einem Bummel durch den Sportscheck fiel mir ein leichter Dry-bag der Firma Deuter ins Auge - der Deuter Drypack in der 15 Liter Ausführung. Ich durfte ihn auspacken, mit anderen vergleichen und testen. Die Dichtigkeit lässt sich leicht feststellen, indem man den Drybag mit Luft füllt und verschließt. Behält er die Luft, ist er dicht. Sehr easy. 😉 

Da mein Vorsatz mehr im Einzelhandel einkaufen zu wollen schon vor längerer Zeit gefällt wurde, außerdem Qualität und Optik mich absolut überzeugten, nahm ich ihn mit. Eine Rolle für die spontane Kaufentscheidung wird wohl auch der Firmenname gespielt haben- wie andere Outdoor-Ausstatter steht Deuter eben für Qualität und hoffe bei Masrkenprodukten ich im Falle eine Reklamation auf kulanten Austausch oder Erstattung. Bisher haben wir ihn zwei Jahre in Gebrauch und er hält noch immer was er verspricht. Und das ist der, der nun wirklich immer mit dabei ist!

Dry Bag von NRS

Nachdem nun der leichte Drybag angeschafft war, fehlte uns auf längeren Touren aber doch noch ein dichter, großer Drybag. Gerade im Herbst, wenn die Temperaturen gen Abend frischer werden, fehlte uns schon öfter mal ein Fleeceshirt oder eine lange Hose. Proviant will ja auch eingepackt werden und dazu war der kleine Sack von Deuter eindeutig zu klein.

 

Fündig wurden wir bei NRS. Unser NRS Tuff Sack fasst 35 Liter, ist robust und die Nähte allesamt gut verarbeitet. Und was mich, Antonia, natürlich auch freut ist die Farbe, die zum SUP passt. An dem Punkt also erfülle ich das Frauen so gern nachgesagte Klischee wir würden nach Optik entscheiden. Ja, aber nicht nur! NRS stellt die Tuff Sacks mittlerweile aus dem PVC-freien Material TobaTex her. Warum das wichtig ist? Weil PVC durch die enthaltenen Weichmacher im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Für Kinderspielzeug beispielsweise gelten strenge Richtlinien für die Grenzwerte. Bei all unseren Wasserflaschen schauen wir auch drauf, dass keine Weichmacher drin sind. Wäre also ein Schmarrn unsere leckeren Semmeln und Kaminwurzen im PVC-Beutel zu transportieren. Da ist mir ein PVC-freier doch sehr viel lieber!

Unser größter Dry-bag: NRS Tuff Sack
Unser größter Dry-bag: NRS Tuff Sack

Dry Bag von Xenobag

Bei einem Instagram-Gewinnspiel hatte ich doch tatsächlich Glück und habe zwei Drybags von Xenobag gewonnen, die uns rechtzeitig vor der SUP-Tour 2020 erreicht haben.

Das Material ist Tarpaulin, das auch in der Seefahrt hergenommen wird, aber eben aus PVC besteht. Unsere Spreewald-Schrippen werden wir hier zwar nicht transportieren, aber dafür all unsere Klamotten und Wertsachen.

Bei unserer SUP-Tour durch den Spreewald haben wir sie testen können: Gut sind die Tragegurte mit denen man die Dry-bags auch auf dem Rücken tragen kann. Ansonsten gibt's nix zu meckern: Sie sind dicht und lassen sich gut zusammenrollen. Langzeittests müssen wir nachreichen, da sie erst seit Mai 2020 bei uns im Einsatz sind.

Xeno-Bag in Aktion auf unserer Spreewald-Tour
Xeno-Bag in Aktion auf unserer Spreewald-Tour

Fazit

Für SUP auf einem kleinen See reicht ein kleiner Dry-bag aus. Die Wertsachen sind verstaut und man kann sie mit aufs Board nehmen. Unsere Klamotten, Handtücher etc. lassen wir am Strand/Ufer liegen. 

 

Wenn wir auf SUP-Tour gehen, dann braucht's neben dem kleinen Dry-bag auch den großen. Handtücher, evtl. Wechselsachen, Essen und der kleinere Sack mit den Wertsachen finden alle Platz im großen und robusten NRS TuffSack. Nachdem wir öfter auf Tour sind als nur noch ein bisschen über den See zu paddeln, ist dieser auch am meisten im Einsatz und wir sehr zufrieden. 

 

Ob groß oder klein: Auf jeden Fall kaufen wir auch hier nur noch Markenware, die bisher auch über einen längeren Zeitraum verspricht was sie hält.

 

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